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Vorsicht bei Rechnungen mit Bewertungsaufruf

Grundsätzlich gilt, dass die Aufforderung zu einer Bewertung im Internet als Werbung zählt.

Bekannt ist, wenn man als Unternehmen jemanden Werbung schicken will, braucht man zuvor dessen Einwilligung.

Wenn man einem Bestandskunden, also Kunden, die schon einmal etwas gekauft haben, Werbung schicken möchte, muss man ihm vorher mitteilen, dass er jederzeit widersprechen kann und ein Widerspruchsrecht hat.

Nun hat ein Kunde bis zum BGH geklagt, dass die Bewertungsaufforderung auf einer Rechnung illegal (Spam) sei. Der Kunde war zuvor nicht vom Verkäufer darüber informiert worden, dass er später eventuell zu einer Bewertung aufgefordert wird.

Das BGH hat dem statt gegeben. Also:

Wer vorhat, seinem Kunden eine Bewertungsaufforderung zu senden und eine Abmahnung mit Schadenersatzklage vermeiden möchte, muss den (zukünftigen) Kunden zuvor darüber belehren, dass er ihm eine Bewertungsaufforderung schicken wird, der Kunde aber jederzeit ein Widerspruchsrecht hat.

Details können Sie hier sehen, Kanzlei WBS

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